01. Sep. 2015

Best of the Alps: Strategiemeeting in Kitzbühel

Best of the Alps: Strategiemeeting in Kitzbühel

Im Rahmen des jährlichen Best-of-the-Alps-Treffens trafen sich europäische Top-Tourismusdestinationen in Kitzbühel. Das Ziel: Weichen für die Zukunft zu stellen und die Strategieen für die nächsten Jahre abzustimmen.

Best of the Alps vereint in dem Zusammenhang namhafte Alpendestinationen, die im Bereich Tourismus für den gesamten Alpenraum zwischen Wien und Nizza exemplarisch wirken. Außer Kitzbühel sind es St. Anton am Arlberg, Lech Zürs am Arlberg, St. Moritz, Zermatt, Seefeld, Garmisch-Partenkirchen, Grindelwald, Cortina-d'Ampezzo, Davos, Megève und Chamonix/Mt. Blanc, die dem Zusammenschluss angehören.

Nach sieben Jahren ist das jährliche Treffen der Best-of-the-Alps-Destinationen wieder in Kitzbühel angekommen. Ein dreitägiges Meeting vereint zwölf Best-of-the-Alps-Regionen zum Ehrfahrungsaustausch. Dies mit dem Ziel, eine künftige Ausrichtung abzustimmen. Diskussionspunkte: Der Austausch bezüglich der Marktbearbeitung in Übersee und Asien und das Thema Ganzjahresdestination. Letzterer Gesprächspunkt: Die Zielsetzung einer optimaler Auslastung und Wertschöpfung auch in touristisch weniger starken Monaten.

„Es war uns eine Freude, dass wir die europäischen Topdestinationen bei uns in Kitzbühel zum Best-of-the-Alps-Jahresmeeting begrüßen durften. Best-oft-the-Alps als gemeinsamer Auftritt ist für uns wichtig, besonders in Übersee und Asien. Die Vereinigung bietet eine große Chance für uns alle“, erklärt Signe Reisch, Präsidentin Kitzbühel Tourismus. „In Zukunft wollen wir besonders die asiatischen Märkte stärker bearbeiten. Wir profitieren dabei von den Erfahrungen unserer Best-of-the-Alps-Partner und vom Austausch auf Augenhöhe. Auch werden wir durch dieses Netzwerk in Märkten, wie Brasilien, reüssieren können“, ergänzt Gerhard Walter, Direktor Kitzbühel Tourismus. 

Dieses Resümee Gerhard Walters wurde von Best-of-the-Alps-Geschäftsführer Sammy Salm argumentativ aufgenommen: „Wichtig ist“, so Salm, gemeinsam zu definieren, wie wir uns von den anderen Orten differenzieren können. Wir von Best-of the-Alps sehen den Schlüssel dabei im ‚Story-telling‘, also im Erzählen von Geschichten. Jeder Ort verfügt über einen großen Fundus an Geschichten. Diese tragen wir zusammen und machen sie nun auf unserer Homepage zugänglich,“ erläutert Salm. Ein wichtiger Aspekt für eine permanente Kundenbindung mit dem Ziel zur Herstellung von Unverwechselbarkeit.

Ein wirklich neuer Input. Von dieser Anregung Salms ist jedoch der Tourismus insgesamt gesehen, noch weit entfernt, wenn man sich beispielsweise die einschlägigen Selbstdarstellungsplattformen von Tourismusorten im Internetbereich ansieht. Eine Individualisierung bzw. Alleinstellungsmerkmale sind da, bis auf ganz wenige Ausnahmen, kaum erkennbar. Essentiell wirkt Tourismuswerbung mehr oder weniger unterschiedslos. Dies wird sich erst dann ändern, wenn der Tourismus seine uniforme Homogenität aufgibt und sich auf breiter Front den Ideen und Inspirationen von aussen öffnet.

Mit der Exklusivität des Zusammenschlusses – insgesamt zwölf Destinationen gehören dem Verein an – stehe die Marke für das Qualitätsversprechen und das konnte in allen Destinationen bis dato mit insgesamt 22 Millionen Nächtigungen eingehalten werden. Damit sind rund 40 Prozent des Angebots in der Vier- und Fünfsterne-Kategorie im Bereich „alpine Destinationen“ abgedeckt.

Foto: ProMedia