06. Oct. 2012

Orthopädie am BKH St. Johann i.T. wurde erweitert

Wartezeiten bei künstlichen Gelenken halbiert.

Mit Anfang Oktober beginnt für die Orthopädische Abteilung am Bezirkskrankenhaus St. Johann in Tirol eine neue Ära: Seit 1. Oktober verfügt die Abteilung über 49 (bisher 44) Betten und ist nun die zweitgrößte Abteilung im BKH. Deutlich mehr Kapazitäten gibt es auch im OP-Bereich. Dies hat nun zur Folge, dass sich die Wartezeiten auf ein künstliches Gelenk massiv verkürzen. Waren es bisher in manchen Fällen bis zu sechs Monate, so wird es in Zukunft keine drei Monate dauern, bis die Patienten ein künstliches Gelenk bekommen. Die genannten Kapazitäten im OP-Bereich machen diese Beschleunigung der Vorgänge möglich. Es wurde ein weiterer OP-Saal eingerichtet, welcher hauptsächlich die Wartezeiten halbiert. Die größere Bettenzahl ist dabei natürlich ein Vorteil.

Abteilungsvorstand Priem. Robert Siorpaes verweist auf das hervorragende medizinische Umfeld und erklärt: "Wir haben eine intensivmedizinische und fachärztliche Betreuung rund um die Uhr, aber auch Einrichtungen wie MRI und CT sind 24 Stunden pro Tag verfügbar, somit können wir auch schwierigste medizinische Eingriffe ohne Probleme durchführen und eine beste Nachsorge gewährleisten."

Über 12.000 künstliche Gelenke seit 1987 implantiert.

Die Orthopädie in St. Johann kann auch auf die Vergangenheit stolz sein. Seit der Gründung der Abteilung im Jahre 1987 wurden über 12.000 künstliche Gelenke implantiert.
Im Bereich der Hüft-Arthroskopie gehört die St. Johanner Orthopädie mittlerweile zu den führenden Abteilungen österreichweit. Zahlen bzw. Statistiken spielen auch in der Medizin eine wichtige Rolle - Revisionen (Nachoperationen) kommen bei Implantaten mit ca. 1 % aller Fälle äußerst selten vor. Dies wiederum zeigt sehr eindeutig die hohe medizinische Qualität die hierzulande an den Tag gelegt wird.
Prim. Dr. Robert Siorpaes sichtlich erfreut über die Erneuerung im BKH St. Johann in Tirol. Foto: Albin Ritsch