27. May. 2014

Prof. Ernst Insam in der Galerie Gaudens Petit, Kitzbühel

Eine bemerkenswerter Überblick über das Schaffen Ernst Insams.
Dr. Beate Palfrader, Landesrätin für Bildung und Kultur, eröffnete am 24. Mai 2014 die wohl beeindruckendste Insam-Ausstellung der letzten Jahre. Gemeinsam mit einem sehr ambitionierten Publikum ließ der 86 jährige Künstler noch einmal einen Querschnitt seines Lebenswerkes Revue passieren.

Die Auswahl der Exponate zeigt den ganz persönlichen, liebevoll-kritischen Blick des Künstlers auf seine Heimat Tirol und im Besonderen auf Kitzbühel.

Anhand der Motive wird schmerzhaft bewusst, wie sehr seine subtil skizzierten, gezeichneten und gemalten Motive zum Opfer einer Realität wurden, die gegensätzlicher zur Sichtweise Insams nicht sein kann. 

Tatsächlich wirkt seine spätere, reduzierte Malweise wie ein Rückzug in Regionen, die kaum veränderbar sind. Mag dieser jahrzehntelange Prozess bei der Betrachtung des Gesamtwerkes von Insam auch äusserst spannend auf den Betrachter wirken. Für Ernst Insam selbst waren die radikalen und teils geradezu rücksichtslosen Veränderungsprozesse in seiner Welt schwer zu verkraften.

Die so sehenswerte und kompetent zusammengestellte Ausstellung, ist in der Galerie Gaudens Pedit, Kitzbühel bis 09. Juli 2014 zu sehen.

Öffnungszeiten: Mittwoch, jeweils von 15:00 bis 18:00 Uhr und Donnerstag/Samstag, jeweils von 11:00 bis 18:00 Uhr. 

Foto (v.l.): Sabina Überall, Beate Palfrader, Ernst Insam, Tochter des Künstlers, Angelika Überall, Gaudens Pedit

Fotocredit: Peter Überall