25. Dec. 2013

Dezember-TALK@eichenheim zum Thema „Zeit“

Es gab einmal Zeiten, da war die „Zeit“ fließend. Sie schien ohne Anfang und ohne Ende. Irgendwann begannen die Menschen, die „Zeit“ einzuteilen in 24 Stunden pro Tageseinheit.  

Der Mensch hatte begonnen, seinen natürlichen Rhythmus zu ordnen und je entwickelter Gesellschaften wurden, desto mehr war dieser Ordnungsfaktor von existenzieller Bedeutung. Mit dem Chronometer, der Uhr, passte sich der Mensch auch technisch dem Ordnungsprinzip der Schöpfung an. 

Längst hat sich das Blatt gewendet. Aus dem Orientierungsfaktor ist ein Druckmittel geworden, das sich der Mensch selbst auferlegt hat. 
Allerdings, es gibt durchaus Befreiungsversuche vom Joch der Zeit.
Der TALK@eichenheim geriet zu einem erfolgreichen Befreiungsversuch, denn jene, die kamen, hatten sich ganz einfach die Zeit dazu genommen.
Fazit: Wenn der Mensch wieder Herr seiner Zeit wird, erst dann kann man von menschlicher Freiheit reden.