18. Oct. 2016

Ein Zypriote, drei Tiroler und das Erbe der Menschheit

Gemessen an den Erkenntnissen des Nürnberger Tribunals ist die Zerstörung und der Raub von einigen tausend Kunstwerken aus dem Nationalmuseum Bagdad unter der direkten Verantwortung der US Administration, das wohl schwerste Kriegsverbrechen gegen kulturelle Einrichtungen, das es jemals gab. Dies um so mehr, als es sich nicht allein gegen den Irak richtetete, sondern gegen die Wiege der Kultur und Zivilisation der gesamten Menschheit.

Es war, wie man heute weiß, ein in den USA organisierter Kunstraub von unvorstellbarem Ausmaß, der im Zusammenhang mit dem Verbot der Regierung, dem Plündern Einhalt zu gebieten, eine fatale Gemengelage ergibt.

Fernab all dieser kriminellen Aktivitäten hat sich eine Künstlergruppe zusammengetan, ein zu Herzen gehendes Projekt angegangen und fast vollendet:

Die Rekonstruktion der fast 5000 Jahre alten legendären goldenen Harfe von Ur, der Heimat des Erzvaters Abraham.

Das Original wurde bei den Plünderungen im Frühjahr 2013 zerstört.

Ein Geschenk soll es sein, an das schwergeprüfte Irakische Volk, dessen Existenzgrundlagen weitgehend vernichtet sind.

Wie gesagt, die Lyra ist fast fertig, aber noch fehlen die Mittel zum Kauf von 1 Kilo Gold.