07. Jun. 2015

Halbzeit bei Kitzbühel Tourismus

Zweiheinhalb Jahre Kitzbühel Tourismus können entweder bedeuten "same procedure as every year“ oder aber es geschieht etwas überraschendes neues auf traditionsreicher Plattform, Input durch „Spirit of Kitzbühel“. Die Kitzbüheler Tourismus Geschichte ist derart traditionsreich und seit über einem Jahrhundert von alleinstehender Qualität, dass seine Protagonisten, die jetzt „beim Zuig“ sind, geradezu vorangetrieben werden, durch die Erwartungshaltung von unglaublich vielen Menschen rund um den Globus. Und auch Signe Reisch als Präsidentin von Kitzbühel Tourismus, die, wenn man ihren Urgroßvater Bürgermeister Franz Reisch als Begründer des Skisports und damit des Tourismus als Masstab anführen möchte, treibt an, geradezu als sei sie genetisch vom Urgrossvater gebrieft worden.

Eine Devise stand bei der Presskonferenz zur Halbzeitbilanz, von Kitzbühel Tourismus signalhaft im Vordergrund: Die Kräfte müssen gebündelt werden. In der Tat, vor allem die deutliche Präsenz von Bürgermeister Klaus Winkler, sprach für sich.

Was Josef Burger betrifft, ausgewiesenermaßen erfolgreicher Vorstand der Kitzbüheler Bergbahnen, so hat er seine Doppelrolle mit dem Amt des Aufsichtsrates in Kitzbühel Tourismus dazu genützt, um eine der größten zusammenhängenden Skiregionen im Land fest an die Stadt zu binden. Sein letzter Coup: Der Neubau und die Inbetriebnahme des Bichlalmliftes, einer Anlage, die gerade und besonders der einheimischen Bevölkerung am Herzen liegt. Die strategische Bindung zum Hahnenkammrennen, Kitzbühels touristisches Rückgrat ist durch die Vorstandsmitgliedschaft des Skiclubpräsidenten Michael Huber gegeben.

Darüber hinaus ist die  Vorstandsschaft sozusagen das „Who is Who“ von Namen, die schon seit Generationen in Kitzbühel in Sachen Tourismus bereits einiges abgeliefert haben.

Die Bilanz aus 2,5 Jahren vermittelt das Bewusstsein: Kein Stillstand, entschlossen den beschrittenen Weg weitergehen. Kitzbühels Tourismus-Geschichte ist, wie Familiensilber. Es muss immer wieder neu erglänzen. Dafür steht Tourismusdirektor Gerhard Walter. Auch das ist Kräfte bündeln: Die Summe aller Agenden, einem führungsstarken Kopf anzuvertrauen, ausgestattet mit der Kompetenz, die Dinge in fortwährender Bewegung zu halten.