01. Nov. 2015

Interview: Scheitert die EU an der Flüchtlingskrise?

Seit ihrer Gründung hat die Europäische Union noch nie eine derartige Krise durchstehen müssen, wie zurzeit. Daran ist Deutschland maßgeblich beteiligt. Dass Europa heute nahe vor dem Zusammenbruch steht, ist einer irrationalen „Willkommenskultur“ zu verdanken, die die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, befeuert hat und die durch organisierte Propaganda, von wem auch immer, die Massenbwegung ingang gesetzt hat. Die im Sozialismus geprägte Pfarrerstochter Merkel (wir schaffen das) hat nicht nur tausend Jahre Deutsche Geschichte zu einem tragischen Abschluss gebracht, sondern auch den Rechtsbuch an den Dubliner Verträgen zu verantworten. Dadurch wurden die Souveränität bzw. die Hoheitsrechte der Staaten auf der Flüchtlingsroute quasi über den Haufen geworfen. Auch Österreich geriet in diesen Sog. Musste sich Deutschland um jeden Preis als Land der Guten beweisen? Glaubt Deutschland, so dem Druck, bzw. der besonderen Verantwortung aus der Geschichte zu entrinnen? Fakt ist jedenfalls: Die EU konnte sich nicht auf diesen Völkersturm einstellen.

Nun stellt sich die Frage: Kann die Auflösung der EU noch abgewendet werden? Dazu tagte vergangene Woche das Europa-Parlament.