20. Oct. 2015

WK Tirol/Uni Innsbruck Gemeinschaftsprojekt: Zukunft Tirol

Welche Perspektive hat Tirol in den nächsten 15 bis 20 Jahren? Kann der Wohlstand erhalten bleiben? Welche dringenden Reformen benötigen wir?

Im Rahmen der Studie „Zukunft Tirol“ hat sich auf der gemeinsamen Online Plattform eine breite Öffentlichkeit zu relevanten Fragen geäußert. Mehr noch, Ideen und Vorschläge wurden eingebracht und in Arbeitskreisen diskutiert.

Inzwischen zählt die Plattform www.zukunft-tirol.at 13.000 Besucher. Davon haben sich 600 Aktive mit der Zukunft Tirols intensiv auseinandergesetzt. Mehr als 240 Ideen wurden gesammelt und in der Studie „Die Zukunft Tirols“ zusammengefasst.

Die Lösung der drängenden Zukunftsfragen können weder von der Wirtschaftskammer Tirol, noch seitens des Lehrstuhls für Innovationen und Entrepreneurship an der Universität Innsbruck, gelöst werden. Allerdings werden sie im Rahmen einer Kooperation diskutiert.

Kürzlich wurden im restaurierten alten Stammsitz der Firma Swarowski, der aus der Gründerzeit stammt, die Studie und die daran Beteiligten vorgestellt. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion wurde es spannend. Man redete Klartext. Welche Chancen und Voraussetzungen Tirol habe und wo es sich selber blockiere. Das Land müsse sich als moderner und anspruchsvoller Wirtschafts- und Industriestandort sehen und demgemäß öffnen und in vielen Bereichen umdenken.

Tirol sei ein schönes und interessantes Land, jedoch nicht der Nabel der Welt. Ein leidiger Dünkel und die sattsam bekannten Beziehungsgeflechte seien ausgesprochen hinderlich bei der vorbehaltslosen Durchsetzung von Projekten.

Vorbildhaft die Rolle des Hauses Swarowski. Das Unternehmen sieht sich als Tiroler Parade-Unternehmen in der Pflicht und unterstützt die Initiative.