11. Aug. 2010

Austrian Open Tenniswoche Kitzbühel: Das Finale

Die Entscheidung bei den Austrian Open Kitzbühel, Challenger 2010, ist gefallen. Der Südtiroler Andreas Seppi stellte für Italien sein Können im Finale einmal mehr unter Beweis und ließ seinem Gegenspieler Victor Crivoi aus Rumänien nur wenige Chancen. Nach zwei relativ kurzen Sätzen stand das Ergebnis im Einzel fest: 6:2 und 6:1.
 
Das Doppel-Finale konnten Dustin Brown, Jamaica und Rogier Wassen, Niederlande gegen Max Raditschnigg, Österreich und Hans Podlipnik-Castillo, Chile, für sich entscheiden.

Für die späteren Sieger im Doppel lief zunächst nicht alles nach Wunsch. Der erste Satz ging mit 3:6 verloren. Im zweiten Satz kamen Brown/Wassen zunehmend besser ins Spiel. Dennoch, der Ausgang der Partie blieb lange Zeit offen. Erst zum Schluss hin gelangen, Brown/Wassen, der entscheidende Durchbruch. Das jamaikanisch-niederländische Duo sicherte sich den Titel im Tie-Break am Ende mit 10:7.

Damit fand die, allein vom Regen getrübten Austrian Open Tenniswoche, ihren krönenden Abschluss. Ein Neustart des Kitzbüheler Tennis unter positiven Vorzeichen. Allseits als Veranstalter überzeugend: der Kitzbüheler Tennis Club unter der Präsidentschaft von Herbert Günther.

Herbert Günther, ein Mann von einigem Geschick und Überzeugungskraft. Er, der gelernte Baumeister, fügt zusammen, agiert konstruktiv und so war das Austrian Open Turnier, so klein auch immer es war und wettermäßig durchwachsen, doch ein Achtungserfolg für guten internationalen Tennis, für ganz hervorragende Organisation und für das Image von Kitzbühel. Das berechtigt durchaus zu Perspektiven. Eine dieser Perspektiven wäre beispielsweise ein Turnierdirektor namens Thomas Muster. Denn sein Auftritt hat bewiesen: Er ist und bleibt das Zugpferd im österreichischen Tennis. Kitzbühel und Thomas Muster, davon kann man nur träumen.