24. Jul. 2010

Das Doppel: Herbert Günther und Charly Steeb

Es war dies eine starke Pressekonferenz zum Austrian Open Kitzbühel für das Turnier vom 31. Juli bis 8. August. Ein starkes Presseaufgebot und eine Stimmung weit weg von der Skepsis vergangener Tage. Ein Aufbruch scheint es zu werden. Ein Aufbruch, ausgelöst durch ein starkes Spieleraufgebot: Man schlägt gerne in Kitz auf. Kitzbühel wurde zweimal von den Spielern zum schönsten Turnier der Welt gewählt. Und auch jetzt sind es wieder die Spieler, die den Ruf Kitzbühels als Sandplatzmetropole Österreichs nach wie vor glänzen sehen wollen. KTC Präsident Herbert Günther hat es irgendwie geschafft. Irgendwie, im wahrsten Sinne des Wortes. Geboren und aufgewachsen in Brasilien ist es wohl seine kosmopolitische Gelassenheit, die Vertrauen stiftet. Den Zuschlag für die ATP Challenger Tour in Kitzbühel kann der diplomierte Bauingenieur und smarte Entertainer von Tennis in Kitz für sich verbuchen. Sein zweiter Coup: Charly Steeb. Top-under-Twenty Mann, Davis-Cup Sieger und Schwabe aus Gesinnung. Das heißt, ein Mix aus nobler Sportsmanship und Akribie im Umgang mit dem Job. Charly Steeb ist Präsident Günthers Mann, wenn es um den Wiederaufbau des Kitzbüheler Tennis geht. Im Doppelpack haben beide, Günther und Steeb, im Rahmen der jüngsten Pressekonferenz rund um das Austrian Open Kitzbühel, gepunktet. Den angekratzten Ruf von Tennis in Kitz haben beide zu „Tempi Passati“ gemacht. Jetzt geht’s zur Sache.