28. Aug. 2010

Kitzbühel, Anneliese Abarth und die Mille Miglia

Anneliese Abarth: Die Witwe des bedeutenden Austro-Italienischen Automobil-Konstrukteurs im Rayon des Rennsports, Carlo Abarth. Sie lebt in Kitzbühel. Abgesehen von ihren persönlichen Beziehungen zu Alessandro Casali, dem Präsidenten des Organisationskomittees der legendären Mille Miglia, hatte sie ein ganz spezielles Anliegen:

Immerhin macht auch sie sich Sorgen um den Sommertourismus in Kitzbühel. Ihr scheint die Nobeldestination jedenfalls als Location für das alljährliche Meeting des Förderkreises der Mille Miglia geeignet zu sein. Und dieser Freundeskreis ist  ein sehr gediegenes und besonders exclusives Klientel.

Zu Kitzbühel sagt Präsident Casali: „Was ich hier vorgefunden habe ist eine hervorragende  Hotellerie und excellente Gastfreundlichkeit. Allerdings ist mir aufgefallen, wie früh hier die Geschäfte schliessen, das aber nur am Rand.“ Casali lächelt: „Aber sicherlich ist das hier eine ausserordentliche Stadt mit grosser Faszination.“

Über seine Pläne in Bezug auf Kitzbühel sagt Alberto Casali: „Während des Jahres wollen wir die grossen Sammler, die unserer Mille Miglia nahestehen, zu einem Treffen einladen. Für das kommende Jahr arbeiten wir an einem Meeting zu einem verlängerten Wochenende auf Sardinien in Porto Cervo. Für 2011 hätten wir ein verlängertes Wochenende dieser Art für Kitzbühel angedacht.“

Bindeglied zwischen dem Mille-Miglia-Kommittee in Rom und Kitzbühel für ein solches Treffen, falls Kitzbühel Tourismus angemessen reagiert, ist Anneliese Abarth.

Das edelste, was weltweit je auf 4 Räder montiert wurde, trifft man einmal im Jahr in Italien und dann  ist das so, als wenn die Götter auf ihren Quadrigen und Sonnenwägen vorüberrauschen. Brescia-Rom und zurück. Tausend englische Meilen. Die Mille Miglia. Was unter anderem den Namen Abarth mit der Mille Miglia verbindet, sind natürlich Rennerfolge. 1956 waren es ein Fiat Abarth 750 und 1957 ein Fiat Abarth 750 GT, die durch Klassensiege von sich reden machten. Grund Genug für Anneliese Abarth sich der Mille Miglia besonders verbunden zu fühlen.