02. Jun. 2013

Bezirk Kitzbühel: Land unter, am Montag Großpumpen aus IBK

In Tirol stehen schon über 3.000 Einsatzkräfte im Hochwassereinsatz.

Tirols Feuerwehren haben bisher schon 579 Einsätze mit rund 3.000 Feuerwehrmitgliedern in allen Bezirken abgearbeitet. Weil immer wieder neue Evakuierungen nötig werden, steht auch das Rote Kreuz derzeit mit 150 HelferInnen im Tiroler Unterland im Einsatz. Mehrere hundert Personen mussten bereits evakuiert werden. In St. Johann i.T. stehen auch 25 Mann des Bundesheeres im Katastropheneinsatz.

Feuerwehren aus Innsbruck-Land und Schwaz helfen im Unterland und in Salzburg

„Morgen, Montag, werden zwei Katastropheneinsatzzüge der Feuerwehr aus dem Bezirk Innsbruck-Land mit vier Großpumpen in den Bezirk Kitzbühel verlegt. Und Feuerwehren aus dem Bezirk Schwaz werden zur Hilfeleistung ins benachbarte Bundesland Salzburg fahren“, erklärt Marcel Innerkofler, Leiter der Landeswarnzentrale Tirol (LWZ).

Westbahn und Autobahn im Deutschen Eck unterbrochen

Wegen einer Mure an der Grenze Österreich/Deutschland ist auch der Zugverkehr unterbrochen. Die Autobahn bei Chiemsee zwischen Bernau und Sixdorf ist ebenfalls in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Hier stehen Abschnitte der Autobahn unter Wasser.

Bisher 59 Hangrutsche und Muren

Seit den Nachtstunden ist es in ganz Tirol zu 59 Hangrutschungen und Murenabgängen gekommen. Besonders von der schwierigen Niederschlagssituation betroffen sind St. Johann i.T., Kössen und Waidring. In allen drei Orten hat das Land Tirol den Zivilschutzalarm ausgelöst.

Durch die anhaltenden Regenfälle ist eine Entspannung der Situation vorläufig nicht in Sicht.