09. Jul. 2014

Euregio Medienfest im Landhaus

Das Wachsen und Gedeihen der Europaregionen verleiht dem Europa Gedanken überhaupt erst seinen eigentlichen Sinn. Irgendwann sind sie das Fundament eines gemeinsamen Europa.

 

Ein Europa von unten nach oben, so soll es wachsen. Visionäre erkennen in der Euregio-Philosophie die einzig richtige Umsetzung des Europagedanken, weil wesensverwandte Regionen Grenzen überwinden, um sich wirtschaftlich und kulturell unter dem gemeinsamen Grundkonsens „Europa“ eng miteinander zu verflechten.

 

Auf diese Weise werden sich politische Grenzen und nationale Interessen relativieren, denn sie entsprechen nicht immer den jeweiligen Regionen.

 

Klassisches Beispiel, das alte Tirol: Es bestand aus Nord- und Südtirol und Welschtirol, der heutigen autonomen Provinz Trient. Über Jahrhunderte war dieses Tirol ein einflussreicher und bedeutender Kultur- und Wirtschaftsraum. Dass es wieder so wird, steht und fällt mit der Akzeptanz des europäischen Bewusstseins. Hier muss es vordringlich Aufgabe der Medien sein, dies den Bürgern bewusst zu machen und sie dafür zu begeistern.

 

Das kürzlich im Landhaus zu Innsbruck von Günther Platter, dem turnusmäßigen Päsidenten der Euregio Tirol initiierte Medienfest, sollte dazu Anstoß geben.