22. Jun. 2011

Triathlon WM 2011 in Kitzbühel

The Ladies Best: Das war die Kanadierin Paula Findley, angesagteste Favoritin für Kitzbühel. Lydia Waldmüller AUT, Ranking 34.
Donnerwetter, Regen und Hagel, das war beileibe kein Sommerspaziergang. Das Damenrennen in Kitzbühel war vergleichbar einer Götterdämmerung, allerdings mit Happy End. In einem packenden Zeitsprint setzte sich am Ende die Kanadierin ab und siegte vor Helen Jenkins, UK.

United Kingdoms Manpower aus Yorkshire:
Der Brite Alistair Brownlee wurde Sieger des ITU World Championship
Series-Rennens in Kitzbühel. Nach Madrid vor zwei Wochen feierte er seinen zweiten WM-Triumph des Jahres und übernahm damit auch die
WM-Führung. Er feierte seinen Sieg vor dem Russen
Alexander Bryukhankov und dem Schweizer Sven Riederer. Eine Top-Leistung
bot der Salzburger Andreas Giglmayr, der 23. wurde.

Kitzbühels Triathlon Strecke:
Eine archaische Landschaft, men and women power und ein eiszeitlicher Moor-See,
das ist einzigartig im Triathlon Zirkus. Natur und modernster Sport verflechten zu einer Synthese unserer Zeit, die sich mit den ewigen Gesetzen in Einklang bringen will. Wenn das heuer in ganzem Maß geradezu vollendet realisiert wurde, dann konnte das nur in der Region um Kitzbühel geschehen. Triathlon und Kitzbühel, ein Singular im Weltsport.
 
Alistair Brownlee:
"Alistair Brownlee, how actually was the Race?"
"Na ja, eigentlich war es ein komisches Rennen. Im Schwimmen gings ziemlich langsam, ich war hinter einigen Läufern, aber ich hab' gekämpft, gekämpft und nochmal gekämpft, das war weise und weil diese Jungs langsam waren, kam ich voran. Das Radfahren war ziemlich frustrierend für mich, Dann aber sah ich eine Chance, mich abzusetzen. Ich habe das letzte Stück hart gearbeitet, ich kann es kaum glauben, 30 Sekunden habe ich dabei gewonnen. Und damit das Rennen."