30. Nov. 2014

World Ski Award 2014 in Kitzbühel

In diesen Tagen wurde Kitzbühel die große Ehre zuteil, ein weiteres Mal die World Ski Awards auszurichten. Anlässlich derer wurden all jene Einzelkomponenten geehrt, die für die Rahmenbedingungen im Skitourismus sorgen. Angesichts der einzigartigen, gut hundertjährigen touristischen Biografie von Kitzbühel, macht diese Rolle Kitzbühels durchaus Sinn.

Wenn darüberhinaus der weltumfassende repräsentative Festakt der Verleihung der World Skiawards im noblen aROSA künftig in Kitzbühel zur ständigen Einrichtung werden soll, dann zeugt dies von Vertrauen und Bewunderung der gesamten Skiwelt, für die in der Tat legendäre Karriere der Stadt unterm Hahnenkamm.

In etwa 100 Jahren ist Kitzbühel zu dem geworden, was es heute ist. Die legendärste Sportstadt der Alpen. Damals, das war 1898, erkannte der amtierende Bürgermeister Franz Reisch, dass zwei vorn nach oben gebogene Bretter genügten, um die Zukunft seiner Stadt zu gestalten.

Was machte den Erfolg aus, was war der Auslöser, was waren die Kriterien?

Eine optimale Verkehrsanbindung, ein schneesicheres Skigebiet, eine überdurchschnittlich gute Hotellerie und die Gastfreundschaft der Einheimischen.
 
Der zweite große Schub für Sport und Tourismus kam mit den fünfziger Jahren nach Kitzbühel, dank des legendären Wunderteams rund um Toni Sailer.

Seit dieser Zeit mochte wohl niemand mehr der Stadt am Hahnenkamm den Titel streitig machen: „Die legendärste Sportstadt der Alpen.“

Die Preisträger unter den rund 200 Gästen aus 21 Nationen hatten das Voting von rund einer Million Skifahrern aus der ganzen Welt erhalten. Zudem fungierte eine Jury von Tourismusfachleuten und Journalisten.

Auch in Zukunft wird sich Kitzbühel als Plattform für diesen weltumfassenden Festakt Jahr für Jahr würdig erweisen müssen.

Wenn man jedoch weiß, dass Kitzbühel sich zu allen Zeiten treu geblieben ist, dann kann man davon ausgehen, dass in Kitzbühel immer wieder Maßstäbe von internationaler Tragweite gesetzt werden. Nur, das Maß aller Dinge selbst zu sein, nein, das will Kitzbühel sicherlich nicht.