07. Dec. 2006

Christine Gschösser: Ein Ballet-Talent aus Tirol

Sie hat geschafft als Ballett-Elevin in der Münchner Heinz-Bosl-Siftung aufgenommen zu werden. Damit gehört sie einer der bedeutendsten Ausbildungsstätten der Ballettwelt an. Die Schule in München- Schwabing bietet einen Fachabschluss an der Hochschule für Musik. Damit gibt sie den Balletttänzern nach der Karriere ein solides Fundament für ein musikpädagogisches Studium mit Diplom. Jeder, der glaubt, sein Kind besitze entsprechende Talente, kann bei der Heinz Bosl Stiftung einen Termin für Vortanzen erfragen.

Heinz Bosl- Stiftung in München:

Herzogstraße 3
80803 München
0049 89 2444347-0

Konstanze Vernon, die Direktorin, war von 1963 bis 1980 Primaballerina der Bayerischen Staatsoper und der einstige „shooting star“ Heinz Bosl, bildete mit Konstanze fast zehn Jahre lang das Traumpaar des Münchner Ballett-Publikums. Als Heinz Bosl 1975 im Alter von 28 Jahren an Krebs starb, wollte Konstanze Vernon die Erinnerung an ihn am Leben erhalten. Deshalb gab sie der Stiftung, die sie 1978 gemeinsam mit ihrem Ehemann Fred Hoffmann+ gründete, seinen Namen: „Heinz-Bosl-Stiftung“.
Mit Hilfe dieser Stiftung und in Zusammenarbeit mit der staatlichen Ballett-Akademie schuf Konstanze Vernon in München ein neues Ausbildungsmodell. Sie führte das russische Waganowa-System ein, gründete 1980 – parallel zur Ballett-Akademie - ein Ballett-Leistungszentrum und schuf die Münchner Junior Compagnie, ein Ensemble, das bis heute ausschließlich aus Studenten besteht.